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Was man zu abstehenden Ohren wissen sollte

Wenn die Ohren vor- oder abstehend sind, kann heutzutage eine operative Korrektur vorgenommen werden.

Immer mehr Menschen in der Schweiz leiden unter Ihren abstehenden Ohren und wollen sich diese korrigieren lassen. In der Medizin spricht man von abstehenden Ohren wenn der äussere Rand der Ohrmuschel um mehr als 2 cm vom Kopf entfernt absteht. Ungefähr jeder 10. Mensch kommt mit einer Fehlstellung der Ohrmuscheln bereits auf die Welt. Wichtig zu erwähnen ist, dass abstehende Ohren keinen Einfluss auf das Hörvermögen haben. Allerdings werden Sie von den meisten Betroffenen als störend oder auch als ästhetisch unschön empfunden. Vor allem Kinder mit abstehenden Ohren sind in der Schule oft Hänseleien ausgesetzt. Die Therapie hierbei besteht in einem chirurgischen Eingriff, bei dem die Ohrmuscheln näher an den Kopf gerückt werden. Der Eingriff kann schon bei Kindern ab 5 Jahren durchgeführt werden, weil das Ohrenwachstum zu diesem Zeitpunkt bereits abgeschlossen ist. Die Kosten für den operativen Eingriff werden nicht in allen Fällen von den Krankenkassen übernommen. Bei der Operation selber wird hinter der Ohrmuschel ein kleiner Schnitt gemacht, wodurch der freiliegende Ohrknorpel neu geformt oder auch verkleinert werden kann. Der Eingriff findet in der Regel in örtlicher Betäubung statt und dauert 1 bis 2 Stunden. Ungefähr 4 Wochen nach der Operation entfernt der Arzt die Fäden in der Praxis.

Zahlt die Versicherung bei kosmetischen Ohreingriffen?

Die Versicherung deckt normalerweise keine Operationen, die nur aus kosmetischen Gründen vollzogen wurden. Jedoch könnte die Versicherung, teilweise oder komplett, eine Operation zur Beseitigung eines angeborenen oder traumatischen Defektes decken. Kontaktieren Sie vor einer kosmetischen Ohroperation ihren Versicherer, um herauszufinden, welche Kosten übernommen werden.

Wie kann man bei abstehenden Ohren helfen?

Abstehende und hängende Ohren, als auch eingerissene Ohrläppchen können operativ behoben werden. Besonders grosse oder abstehende Ohren machen Kinder zur Zielscheibe von Hänseleien und Witzen. Wenn die Ohren vor- oder abstehend sind, kann heutzutage eine operative Korrektur vorgenommen werden. Plastische Operationen an den Ohren können natürlich nicht das Gehör verbessern, sie eignen sich aber, das Erscheinungsbild und Selbstvertrauen zu verbessern.

Wie wird die Operation durchgeführt?

Ein korrigierender Eingriff, Otopexie genannt, sollte in Erwägung gezogen werden, wenn die Ohren mehr als 2cm vom Hinterkopf abstehen. Die Operation möglichst früh, aber meist erst ab dem fünften Lebensjahr, durchzuführen hat zwei Vorteile: Erstens lässt sich der Knorpel und das Gewebe besser formen und zweitens profitiert man bereits in jungen Jahren vom neu gewonnen Selbstbewusstsein. Nimmt man den Eingriff in einem jungen Alter vor, hat man zwei Vorteile, zum einen ist der Knorpel biegsamer, was es vereinfacht die Form zu verändern, zum anderen wird das Kind von den psychologischen Vorteilen des kosmetischen Eingriffes profitieren. Es bleibt jedoch dabei, dass der Patient den Eingriff in jedem Alter vornehmen kann. Ab dem 12. Lebensjahr kann die Operation in örtlicher Betäubung durchgeführt werden. Zu Beginn der Operation wird ein kleiner Schnitt hinter dem Ohr gesetzt. Der Chirurg kann Haut und Knorpel entfernen oder neu gestalten. Es wird eine „Anthelixplastik“ durchgeführt. Dazu wird zunächst ein Schnitt hinter der Ohrmuschel gemacht. Der Ohrknorpel wird dann neu geformt und teilweise auch entfernt. Danach wird der Knorpel mit ein paar Stichen fixiert. Durchschnittlich dauert ein solcher Eingriff zwischen einer und zwei Stunden.

Was nach der Operation zu beachten ist

8-10 Tage nach der Operation wird der Ohrverband entfernt und die Fäden entfernt. Während dieser Zeit nimmt der Patient ein Antibiotikum ein, um eine Infektion des Ohres zu verhindern. Die ersten zehn Tage nach der Operation sollten keine sportlichen und gesellschaftlichen Aktivitäten unternommen werden. Treten Schmerzen oder ein unangenehmes Pochen auf, sollte sofort der Arzt informiert werden. Die ersten Wochen kann es nötig sein, einen Stoffschutz zu tragen. Auch sollten die Haare sehr behutsam gewaschen werden, denn eine Drehung oder ein Ziehen an der Ohrmuschel sollte verhindert werden. Ein Stirnband sollte 4 Wochen nach der Operation nachts getragen werden, damit das Ohr geschützt und in Form gehalten wird. Auch drei Monate nach der Operation sollte nur sehr vorsichtig Sport betrieben werden, denn erst sechs Monate nach der Operation hat das Ohr seine natürliche Stabilität wie vor der Operation wieder erreicht.

Weitere Informationen?

Falls wir Ihr Interesse geweckt haben stehen wir Ihnen jederzeit gerne für weitere Fragen oder für die Vereinbarung eines persönlichen Beratungsgespräches (Praxistelefon 041- 420 66 34) zur Verfügung.

Wir sind für Sie da

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Di. 8:00-12:00, 14:00-18:00
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