HNO-Center Luzern AG
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Was können die ersten Anzeichen und Symptome für Kehlkopfkrebs sein?

Achten Sie auf die genannten
Symptome, um Heilungschancen zu
verbessern.
Wenn bei Ihnen eines der folgenden Symptome auftritt und mehr als 4 Wochen dauert, sollten die Beschwerden durch einen Facharzt für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde abgeklärt werden:
  • Fortschreitende oder anhaltende Heiserkeit
  • Schluckstörungen
  • Anhaltender rauer Hals oder Schmerzen beim Schlucken
  • Probleme beim Atmen
  • Ohrenschmerzen
  • "Klossgefühl im Hals"
Der Hals-Nasen-Ohren-Arzt wird Sie gründlich untersuchen, um möglichst frühzeitig ernsthafte Veränderungen am Kehlkopf erkennen zu können. Dadurch werden die Aussichten, Ihnen so gut wie möglich helfen zu können, erheblich verbessert. Denken Sie daran, dass es sich hierbei, in den meisten Fällen, um eine verhinderbare Krankheit handelt, da die meisten Risikofaktoren mit Verhaltenweisen verbunden sind, die man ändern kann. Also, rauchen Sie nicht und missbrauchen Sie keinen Alkohol.

Welche Gründe können zu Kehlkopfkrebs führen?

Die Entwicklung dieser tödlichen Krankheit ist ein Vorgang, der viele Faktoren einschließt. Allerdings lassen sich ca. 90% der Kopf- und Halstumoren auf bekannte Karzinogene (Krebs verursachende Stoffe) zurückführen, die zu einem Krankheitsbild führen, das man Plattenepithelcarcinom (PLICA) nennt. Die wichtigsten Risikofaktoren sind das Rauchen und der Alkohol. Alkohol begünstigt die Entstehung von Krebs, was ihn zu einem wichtigen Risikofaktor für Kehlkopfkrebs macht. Das wichtigste klinische Merkmal von Alkohol ist, dass es die schädlichen Auswirkungen von Tabak noch um ein vielfaches verstärkt. Menschen, die sowohl rauchen als auch Alkohol trinken, haben ein kombiniertes Risiko, welches viel größer ist als die Summe der beiden Risiken. Auch sind 95% der Personen mit Kehlkopf PLICA Raucher. Rauchen führt zu Krebs, indem es Mutationen oder Änderungen in den Genen hervorruft, wodurch die Säuberung des Karzinogens aus den Atemwegen erschwert und die Reaktion des Immunsystems somit geschwächt wird. Der Tabakkonsum wird in Schachtel-Jahren gemessen, wobei eine Schachtel pro Tag und Jahr, einem Schachtel-Jahr entspricht. Eine Schachtel pro Tag über einen Zeitraum von zwei Jahren oder zwei Packungen pro Tag während eines Jahres, entsprechen jeweils zwei Schachtel-Jahren. Studien zeigen, dass in Abhängigkeit von der Zahl der gerauchten Schachtel-Jahren das Risiko für Kehlkopfkrebs bei Rauchern 5- bis 35mal größer ist als bei Nichtrauchern. Andere Studien kommen zu dem Schluss, dass die Zeitdauer, in der man Tabakrauch ausgesetzt ist, einen größeren Risikofaktor darstellt, als die Intensität mit der man raucht. Andere Risikofaktoren sind die Erkrankung mit menschlichen Papillomivirus (HPV) und Asbestkontakt während der Arbeit. Vitamin A und Beta-Karotin können eine vorbeugende Wirkung haben.

Wird der Kehlkopfkrebs frühzeitig erkannt, besten heute excellente Heilungsaussichten. Daher sollte jeder, der unter den oben genannten Beschwerden länger als vier Wochen leidet fachärztlich abgeklärt werden. Auf jeden Fall sollte ein übermässiger Alkohol- und Nikotinkonsum vermieden werden, um einen Kehlkopfkrebs zu verhindern.

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