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Sehr häufiges Nasenbluten sollen Sie ärztlich abklären lassen.

Warum kann ein Nasenbluten auftreten?

Die meisten Blutungen der Nase stellen nur leichte Beeinträchtigungen dar. Nasenbluten kann viele Gründe haben: Allergien, Infektionen oder Austrocknung, die Juckreiz verursacht und das Kratzen an der Nase zur Folge hat. Manchmal kann auch ein starkes Niesen, das Oberflächenblutgefäße bei alten Menschen und bei Kindern aufreisst ein Nasenbluten verursachen. Schweres Nasenbluten kann auch bei Blutgerinnungsstörungen, die in der Familie liegen oder eine Folge von Medikamenten sind auftreten. Bei Unfällen, wie etwa Frakturen der Nase oder der Schädelbasis können ebenfalls Blutungen auftreten. In seltenen Fällen können aber auch Tumore, gutartige wie bösartige zu einem Nasenbluten führen. Manche Blutungen sind jedoch erschreckend und einige wenige sogar lebensbedrohlich.

Nasenbluten aus dem vorderen Nasenbereich:

Die meisten Blutungen der Nase beginnen im unteren Teil des Septums (Nasenscheidewand), der halbsteifen Wand, welche die beiden Nasenlöcher voneinander trennt. Das Septum enthält Blutgefäße, die von einem Schlag auf die Nase oder von einem scharfen Fingernagel aufgerissen werden können. Diese Art von Nasenbluten kommt aus dem vorderen Teil der Nase und beginnt mit dem Fliessen von Blut aus einem Nasenloch, wenn der Patient sitzt oder steht.

Nasenbluten aus dem hinteren Nasenbereich:

In seltenen Fällen kann das Nasenbluten tief in der Nase beginnen und hintenrum in den Mund oder entlang des Rachens fließen, selbst wenn der Patient sitzt oder steht. Die Blutungsquelle liegt dann im hinteren Nasenanteil. Dort gibt es Blutgefässe die ausserordentlich stark bluten können.

Welche Typen des Nasenblutens gibt es?

Offensichtlich ist es so, dass wenn der Patient liegt, selbst vordere Nasenblutungen, nach hinten zu fliessen scheinen. Insbesondere gilt dies, wenn der Patient hustet oder seine Nase putzt. Es ist wichtig zu unterscheiden, da Blutungen aus dem hinteren Nasenanteil oftmals schlimmer sind und fast immer die Versorgung durch einen Arzt erfordern. Hinteres Nasenbluten tritt meistens bei alten Menschen, Personen mit hohem Blutdruck und in Fällen von Verletzungen der Nase oder des Gesichtes auf. Anteriores Nasenbluten kommt häufig bei trockenem Wetter oder in den Wintermonaten vor, da die beheizten, trockenen Räume die Nasenhäute austrocknen. Trockenheit kann zu Krustenbildung, Rissen und Blutungen führen. Dies kann verhindert werden indem man ein wenig Feuchtigkeitscreme oder Heilsalbe auf die Fingerspitze gibt, und sie anschließend in der Nase einreibt, insbesondere im mittleren Teil der Nase, dem Septum.

Welche Möglichkeiten der ersten Hilfe gibt es?

Wenn Sie oder ihr Kind Nasenbluten haben, könnten Sie die Blutung stoppen, indem Sie folgende Schritte beachten: Sorgen Sie zuerst dafür, dass der Patient ruhig bleibt, besonders bei Kleinkindern wichtig. Eine aufgeregte Person könnte stärker bluten als jemand der beschwichtigt und dem geholfen wird. Anschließend drücken Sie alle weichen Teile der Nase zwischen ihrem Daumen und Ihrem Zeigefinger zusammen. Tränken Sie einen Wattebausch mit Nasentropfen (z. B. mit Otrivin) und stecken Sie es in das Nasenloch. Pressen Sie fest, aber sanft, mit ihrem Daumen und ihrem Zeigefinger in Richtung des Gesichtes, wodurch Sie die zusammengedrückten Teile der Nase gegen die Gesichtsknochen drücken. Halten Sie diese Position volle fünf Minuten lang. Halten Sie den Kopf in eine höheren Position als das Herz. Sitzen Sie aufrecht oder lehnen Sie sich ein wenig nach hinten, halten Sie den Kopf aber oben. Halten Sie zerdrücktes Eis in einem Plastikbeutel oder einem Waschlappen an die Nase und die Backen.

Was kann man sonst noch tun beim Nasenbluten?

Viele Ärzte empfehlen die Schmiercremes/Feuchtigkeitscremes oder Salben. Mehrmals tägliche Anwendungen können nötig sein, normalerweise reicht aber das allabendliche Auftragen vor dem Schlafengehen. Wenn das Nasenbluten anhält, sollten Sie Ihren Arzt kontaktieren. Durch die endoskopische Kontrolle (Benutzung einer Lichtquelle in einem Zylinder), kann Ihr Arzt das Problem in der Nase finden, das dann behoben werden kann. Er oder Sie könnte eine Kauterisation (Versiegelung) des Blutgefässes empfehlen, das den Ärger verursacht

Was ist wenn es wieder blutet?

Um eine erneute Blutung zu vermeiden, nachdem die eigentliche Blutung aufgehört hat, sollten Sie nicht an der Nase kratzen und nicht die Nase stark putzen. Strengen Sie sich nicht an und heben Sie keine schweren Sachen! Halten Sie den Kopf höher als das Herz. Benutzen Sie einen Luftbefeuchter während der trockenen Wintermonate! Sollte es trotzdem bluten, sollten Sie die Nase von allen Blutklumpen reinigen und Nasentropfen, wie etwa Otrivin, benutzen. Wenn trotz der Wiederholung dieser Massnahmen die Blutung nicht zum Stillstand kommt, ist es ratsam einen HNO-Arzt aufzusuchen.

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