HNO-Center Luzern AG
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Lage der Nasennebenhöhlen
Die Nasennebenhöhlen sind mit einer Schleimhaut, dem sogennanten Flimmerepithel ausgekleidet, das aktiv Flüssigkeit zum natürlichen Ostium, dem Ausgang aus den Nasennebenhöhlen, transportiert. Der Schleim, der in durch die schleimproduzierenden Zellen in den Nasennebenhöhlen hergestellt wird, fliesst in eine bestimmte Richtung. Normalerweise wird der Schleim durch den Zilienschlag in Richtung des natürlichen Ostiums tranportiert. Im gesunden Zustand fließt konstant eine dünne Schleimschicht. Ist der natürliche Ausführungsgang verstopft, kann der Schleim nicht abfliessen. Typischerweise dickt das Sekret ein und es sammelt sich Schleim in den Nasennebenhöhlen an. Dies kann begünstigt werden durch ein anatomisches Abflusshindernis am Ausführungsgang der Nasennebenhöhlen.

Aufbau der Nasennebenhöhlen
In manchen Fällen wachsen aber auch Polypen in den Nebenhöhlen oder in der Nase. Sie entstehen normalerweise an den Öffnungen der Nasennebenhöhlen. Polypen sind eine tropfenähnliche Ansammlung von entzündeten Zellen, Flüssigkeit und Gewebe. Sie sind von einer Schleimhaut überzogen. Polypen können wachsen in Folge von Infektionen, Allergien, Engstellen mit anormalem Kontakt oder aus unbekannten Gründen. Sind die Polypen ausgedehnt, liegt dies normalerweise an Anormalitäten der darunter liegenden Schleimhäute.

Klinisch kann sich dies durch ein Druckgefühl der Nasennebenhöhlen, eine behinderte Nasenatmung oder durch chronische Schmerzen in den Nasennebenhöhlen bemerkbar machen. Wenn diese Beschwerden vorliegen, sollte eine fachärztliche Untersuchung der Nase durchgeführt werden und dann entschieden werden, ob weitere Massnahmen, wie etwa eine bildgebende Diagnostik, notwendig sind. Heutzutage werden Untersuchungen der Nasennebennhöhlenoperationen mit schmalen, optischen Instrumenten, genannt Endoskope, durchgeführt. Endoskope erlauben direkte Untersuchungen der Nasennebenhöhlen, sogar an engen Stellen und um Ecken. Oft lassen sich die Beschwerden mit Medikamenten behandeln. Aber in den Fällen, in denen trotz einer korrekt eingeleiteten medikamentösen Therapie eine Linderung der Beschwerden nicht möglich ist, sollte eine operative Erweiterung der Ausführungsgänge der Nasennebenhöhlen diskutiert werden. Auch die Operationen werden in den allermeisten Fällen endoskopisch, kontrolliert, also ohne Schnitt von aussen, durchgeführt. Dabei werden insbesondere die Engstellen, die für den natürlichen Abfluss des Nasensekretes erforderlich sind, erweitert. Man spricht bei dieser Art der Nebenhöhlenchirurgie auch von der sogenannten FESS (functional endoscopic sinus surgery). Eine medikamentöse Nachbehandlung ist meistens nach der Operation erforderlich.

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