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Allergische Rhinitis und chronische Sinusitis: Häufige Ursachen für Irritationen und Verstopfungen der Nase?

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Eine Entzündung der Nasenschleimhaut wird Rhinitis genannt. Die Symptome sind Schnupfen und eine laufende und/oder juckende Nase, hervorgerufen durch die Irritation und Verstopfung der Nase.

Die allergische Rhinitis tritt auf, wenn das Immunsystem des Körpers auf bestimmte, nicht krankheitserregende Partikel wie Pollen, Schimmel, Hausstaubmilben, Tierhaare, Industriechemikalien wie Tabak und Rauch, Speisen, Medikamente und Insektengifte überreagiert. Während einer allergischen Attacke hängen sich Antikörper, vor allem Immunoglobin E (IgE), an Mastzellen. Darunter versteht man Zellen die Histamine freisetzen. Man findet diese Mastzellen in den Lungen, in der Haut und in den Schleimhäuten. Sobald IgE mit den Mastzellen verbunden ist, wird eine Reihe von chemischen Botenstoffen freigesetzt. Einer dieser Botenstoffe, das Histamin, öffnet die Blutgefäße und verursacht eine Rötung und geschwollene Schleimhäute. Tritt dies bei der Nase auf, hat dies Schnupfen und eine verstopfte Nase zur Folge.

Die saisonale allergische Rhinitis oder Pollinosis (Heuschnupfen) tritt im Frühling und im Spätsommer auf. Eine allergische Reaktion gegenüber Schimmelsporen tritt im Oktober und November aufgrund von fallendem Laub auf.

Eine dauernde allergische Rhinitis tritt das ganze Jahr über auf und kann aus einer Sensibilität gegenüber Tierhaaren, Schimmel auf Tapeten, Topfpflanzen, Teppichen und Polstermöbeln resultieren. Manche Studien besagen, dass Luftverschmutzung wie Autoabgase die allergische Rhinitis noch verschlimmern können. Bakterien stellen nicht den Grund für eine allergische Rhinitis dar.

Patienten, die an wiederkehrenden Anfällen von allergischer Rhinitis leiden, sollten ihre Symptome immer wieder beobachten. Sollten Schmerzen im Gesicht oder ein grünlichgelber Schleim aus der Nase auftauchen, sollte dies durch einen Facharzt für HNO-Heilkunde abgeklärt werden.

Die nichtallergische Sinusitis (Nasennebenhöhlenentzündung) ist eine Form der Rhinitis, die nicht vom Vorhandensein von IgE abhängt und nicht aufgrund einer allergischen Reaktion entsteht. Die Symptome können durch Zigarettenrauch und andere Schadstoffe hervorgerufen werden. Ebenfalls kann auch ein starkes Parfum, alkoholische Getränke und Kälte zu einer nichtallergischen Sinusitis führen. Andere Ursachen können Verstopfungen der Nase, eine Nasenscheidewandverkrümmung (Septumdeviation), Infektionen und eine Überdosis Medikamente wie Abführmittel sein.

Was ist eine Rhinosinusitis?

Die Symptome einer nasalen Verstopfung mit Ausfluss und ein Verlust des Geruchssinns, treten sowohl bei einer Rhinitis, als auch bei einer Sinusitis auf. Mittels computertomographischer Aufnahmen der Nasennebenhöhlen (NNH-CT) konnte gezeigt haben, dass die Schleimhäute der Nase und Nebenhöhlen gleichzeitig bei einer Erkältung beteiligt sind. Es sind also bei einer Erkältung keineswegs nur die Nasenmuscheln betroffen. Deshalb bezeichnen dies die Fachärzte für HNO- Erkrankungen auch als Sinusitis und Rhinosinusitis.

Welche Ursache gibt es für eine chronische Nasennebenhöhlenentzündung?

Oft liegt der chronischen Nasennebenhöhlenentzündung eine Abflussstörung zu Grunde, bei der der Abfluss aus den natürlichen Ausführungsgängen durch ein anatomisches Hindernis blockiert ist. In der Folge kommt es zu einer Besiedlung mit Bakterien und es entsteht Eiter. Sehr unangenehme Schmerzen der Nasennebenhöhlen und Druckgefühl auf das Auge können die Folge sein. Spätestens jetzt sollte die richtige Diagnose gestellt werden, damit zügig die richtige Therapie mittels abschwellender Massnahmen eingeleitet werden kann.

Was sollte man bei einer chronischen Sinusitis veranlassen?

Wenn aber dauerhaft immer wieder Beschwerden der Nasennebenhöhlen vorliegen spricht man von einer chronischen Sinusitis, einer chronischen Nasennebenhöhlenentzündung. Zweckmässigerweise wird ein NNH-CT veranlasst. Manchmal ist es für den Patienten am besten, wenn eine Operation durchgeführt wird. Diese wird heutzutage mit Endoskopen durch die Nase durchgeführt, sodass ein Schnitt von aussen typischerweise nicht erforderlich ist. Ziel der Operation ist die Schaffung freier Abflusswege aus den Nasennebenhöhlen. Nach der Operation wird meist eine Tamponade eingelegt, um die Ausführungsgänge in der Phase nach der Operation, vor einem vorschnellen Zusammenwachsen wieder zu schützen. Die wird nach wenigen Tagen wieder entfernt. Nach ca. 14 Tagen ist man wieder arbeitsfähig.

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