HNO-Center Luzern AG
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Wie machen sich die Symptome bemerkbar?

Ohrentzündungen sollten Sie immer
vom Facharzt behandeln lassen.
Grundsätzlich machen sich die Symptome einer akuten Mittelohrentzündung bei Neugeboren anders bemerkbar, als bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen. Bei Neugeborenen kann man ein Ziehen und häufiges Kratzen am Ohr bemerken. Zusätzlich treten häufig Schwierigkeiten beim Hören, hohe Reizbarkeiten, häufiges Weinen, Fieber, Übelkeit und Ausfluss aus dem Ohr auf. Anders bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen. Hier finden sich typischerweise Ohrschmerzen, Druck auf dem Ohr, Schwerhörigkeit, Schwindel, Übelkeit, Ausfluss und Fieber. Eine nicht oder spät behandelte Mittelohrentzündung kann zu schweren und chronischen Schäden führen.

Eine akute Entzündung des Mittelohrs ist wird auch als Otitis Media bezeichnet. Meist ist die Ursache der Entzündung eine Infektion durch Bakterien. Selten kann die Entzündung auch durch Viren verursacht werden. Dann kann auch das Innenohr betroffen sein. Eine Mittelohrentzündung kann in einem oder beiden Ohren auftreten. Die akute Mittelohrentzündung gehört zu den häufigsten Erkrankungen bei Kindern. Obwohl Mittelohrentzündungen meistens bei Kleinkindern auftreten, können Erwachsene ebenso davon betroffen sein.

Eine Mittelohrentzündung kann starke Ohrenschmerzen und eine Schwerhörigkeit verursachen. Insbesondere bei Kindern kann die Schwerhörigkeit zu Behinderungen der Lernfähigkeit und der Sprachentwicklung führen. Wird eine Mittelohrentzündung schnell erkannt und behandelt kann das Gehör wieder vollständig hergestellt werden.

Ursachen einer Mittelohrentzündung

Durch Erkältungen, Allergien und Infektionen können Bakterien oder Viren eine Verstopfung der Eustachischen Röhre verursachen. Dabei sammelt sich Flüssigkeit hinter dem Trommelfell an (akute Otitis Media). In der Folge wird das Trommelfell in seiner Funktion behindert, was zu einer Schwerhörigkeit führen kann.

Manchmal tritt auch Flüssigkeit aus dem Mittelohr nach aussen und die Flüssigkeit im Mittelohr wird abgebaut. In der Regel jedoch bleibt die Flüssigkeitsansammlung bestehen, was zu einem Anschwellen der entzündeten Eustachischen Röhre führt, seröse Otitis Media genannt. Die Flüssigkeitsansammlung im Mittelohr kann chronisch werden und noch Jahre nach der akuten Entzündungen vorhanden sein.

Die Untersuchung und Medikamentengabe

Während der Untersuchung wird Ihr Facharzt beide Ohren mit einem Otoskop kontrollieren. Ihr Trommelfell wird auf Rötungen und Reizungen untersucht. Liegt eine Rötung des Trommelfells vor, ist eine Mittelohrentzündung sehr wahrscheinlich. Es kann nötig sein ein, Audiogramm sowie ein Tympanogramm zu erstellen.

Ihr Facharzt wird Ihnen entsprechende Medikamente verschreiben. Es ist sehr wichtig, dass Sie die Medikamente wie verordnet einnehmen und die Folgeuntersuchungen wahrnehmen. Antibiotika helfen sehr schnell, Sie von den Ohrschmerzen zu befreien, müssen aber über die gesamte angegebene Zeit eingenommen werden.

Es kommt vor, dass schmerz- und fieberlindernde Mittel verschrieben werden. Auch spezielle Ohrentropfen können die Ohrenschmerzen mildern. Wenden Sie sich an Ihren Facharzt, falls Sie fragen zu den Medikamenten Ihres Kindes haben oder falls Symptome nicht abklingen.

Welche Verfahren können noch notwendig sein?

Ein operativer Eingriff, Parazentese genannt, kann in Betracht gezogen werden. Dabei wird in das Trommelfell eine kleine Öffnung geschnitten damit angestaute Flüssigkeit abfließen kann. Der Schnitt heilt innerhalb weniger Tage von selbst und hinterlässt praktisch kein Narbengewebe. Er kann sich sogar so schnell schließen, dass es nötig ist ein Röhrchen einzusetzen, damit die gesamte Flüssigkeitsansammlung abfließen kann.

Der Chirurg wird für Ihr Kind ein Röhrchen auswählen, welches die Mittelohrentzündung bestmöglich lindert und die Funktionen der Eustachischen Röhre normalisiert. Die Röhrchen können mehrere Wochen oder Monate im Trommelfell bleiben. Während dieser Zeit sollte das betroffene Ohr vor Wasser geschützt werden. So wird das Risiko einer erneuten Entzündung minimiert. Die Röhrchen mildern ebenfalls entstandene Hörschwierigkeiten.

Eine Otitis Media ist nicht gefährlich, solange sie früh und entsprechend behandelt wird. Mit der Hilfe Ihres Arztes werden Sie oder Ihr Kind bald wieder besser Hören können. Halten Sie sich an die von Ihrem Arzt vorgeschlagene Behandlung.

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